26.04.2018 — Berenberg startet nachhaltigen Schwellenländer-Anleihen-Fonds

Hamburg. Nachhaltige Investments gewinnen eine immer größere Bedeutung. Äußerst gering ist das Angebot bislang jedoch für Anleger, die nach nachhaltigen Kriterien in Anleihen aus Schwellenländern investieren möchten. Deutschlands älteste Privatbank bietet Privatanlegern mit dem „Berenberg Sustainable EM Bonds“  nun einen passenden Zugang zu dieser Anlageklasse.  

Sicherheitsbewusst agierende Privatanleger und institutionelle Investoren wie Stiftungen oder Kirchen suchen Anlageinstrumente, die stabile, regelmäßige Erträge bei vergleichsweise geringem Risiko erzielen. Klassische Rentenpapiere wie deutsche Staatsanleihen sind aufgrund des Niedrigzinsniveaus jedoch schon seit längerem nicht mehr attraktiv. Anleihen aus Emerging Markets bieten hier eine sinnvolle Alternative, um die Rendite zu steigern. Ziel des neu aufgelegten „Berenberg Sustainable EM Bonds“ (ISIN der Privatanleger-Tranche: LU01725429309) ist es, angemessene und stetige Erträge aus Schwellenländer-Anleihen zu erzielen und diese mit einem klaren Nachhaltigkeits-Aspekt zu verbinden. Berenberg bietet die Strategie über insgesamt drei Tranchen an, sowohl in US-Dollar, als auch währungsgesichert in Euro. Der von Frederic Waterstraat gemanagte Fonds wurde am 31.01.2018 aufgelegt und steht seit kurzem auch Privatanlegern offen.

„Die laufende Rendite von Emerging-Markets-Investments ist gegenüber der Rendite von entwickelten Märkten üblicherweise deutlich höher. Ebenso nehmen fundamentale Stärke, Liquidität und Markttiefe in den Schwellenländern beständig zu. Dieses Segment ist mittlerweile so weit gereift, dass zu jeder Zeit eine breite Streuung gewährleistet ist und es auch möglich ist, Nachhaltigkeitskriterien anzulegen“, beschreibt Fondsmanager Waterstraat die vier wesentlichen Faktoren der Anlagestrategie. Ziel des Fonds ist, das Verhältnis zwischen Rendite und Risiko gegenüber traditionellen Schwellenländer-Anleihen-Fonds nachhaltig zu verbessern. Das Fondsmanagement hat für die Anlageauswahl rund 40 Grenzwerte und Ausschlusskriterien definiert. Demnach wird etwa in Anleihen autoritär geführter Länder, die internationale Menschenrechts- und Umweltvereinbarungen nicht anerkennen oder als besonders kriegstreibend eingestuft werden, nicht investiert. Ebenso schließt das Fondsmanagement Anleihen von Unternehmen aus, die sich einer verantwortungsvollen Unternehmensführung entziehen oder in umstrittenen Geschäftsfeldern wie zum Beispiel der Produktion von Landminen aktiv sind. Im Anschluss an das Ausschlussverfahren werden die Anleihen aus dem Anlageuniversum nach einem Best-in-Class-Ansatz bewertet, wobei das Management neben Bonitäts- auch dezidierte Nachhaltigkeitsratings berücksichtigt und damit Staaten und Unternehmen nach ökologischen, ethischen und sozialen Gesichtspunkten einstuft. Hinzu kommt eine eingehende Analyse der Fundamentaldaten. Geeignete Staats- und Unternehmensanleihen fließen anschließend in den quantitativen Berenberg-Emerging-Markets-Bonds-Selection-Prozess, den Berenberg bereits seit Oktober 2010 als Publikumsfondslösung anbietet. In diesem Prozess kommen neben einer systematischen Portfolioausrichtung auf Basis einer Marktumfeldanalyse auch die bewährte quantitative Einzeltitelselektion sowie ein konsequentes Risikomanagement zum Tragen.

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Stand: 26.04.2018