20.11.2019 — Berenberg gewinnt Overlay-Mandat über 1,6 Milliarden Euro

Hamburg. Das Währungs-Overlay-Team von Berenberg wird zukünftig die Währungsrisiken des Private-Markets-Portfolios einer der größten deutschen Pensionskassen aktiv steuern. Das Mandat hat ein Volumen von 1,6 Milliarden Euro und unterstreicht die Expertise von Berenberg im Währungs-Overlay-Management. Deutschlands älteste Privatbank verwaltet in diesem Segment insgesamt 7,6 Milliarden Euro und gehört beim aktiven Währungs-Overlay zu den größten Anbietern weltweit.

Matthias Grimm, Leiter Investment & Risk Management Solutions bei Berenberg, sagt: „Aufgrund von ausbleibenden Renditen bei klassischen liquiden Anlagen haben institutionelle Anleger den Fremdwährungsanteil – speziell durch Investitionen in illiquide Märkte, wie Private Equity und Private Debt – deutlich erhöht. Die gestiegene Unsicherheit am Währungsmarkt in 2019 bringt das Währungsmanagement wieder verstärkt auf die Agenda institutioneller Anleger.“

Währungs-Overlay wird dazu genutzt, Investmentportfolien vor negativen Einflüssen des Wechselkurses zu schützen. Gleichzeitig wird die Möglichkeit an einer positiven Entwicklung teilzuhaben offen gehalten. Dies wird erreicht, indem die Sicherungsquote bei einer Abwertung der Fremdwährung erhöht und bei einer Aufwertung reduziert wird. Dieses erfolgt auf Basis eines systematischen und transparenten Ansatzes.  Grimm sagt: „In den letzten Jahren konnte unser Ansatz der aktiven Steuerung von Fremdwährungsrisiken die hohen Sicherungskosten im US-Dollar, die zeitweise mehr als drei Prozent pro Jahr betrugen, deutlich reduzieren. In diesem Umfeld hat sich unsere Strategie bewährt und konnte in den letzten Jahren überzeugende Ergebnisse erzielen.“